Was wird der Prozeß gegen den 'procés' bewirken?

Einige katalanische Politiker stehen seit dem 12. Januar vor Gericht und Zeitungen in aller Welt füllen ihre Schlagzeilen damit.

Es steht zu befürchten, dass juristische Argumente hin und her gewälzt werden, Experten werden sich äußern, man kennt das. Klar ist, dass die Katalanen kein Recht auf Sezession haben, das ist das, was wirklich hinter dem sogenannten „Recht auf Selbstbesimmung“ steht. Immer wieder wird fälschlicherweise von Spanien gegen Katalonien die Rede sein, während es sich in Wirklichkeit um einen innerkatalonischen Konflikt handelt, also Union oder Sezession.

Es steht zu befürchten, dass die wirkliche Problem nicht zur Sprache kommen werden und wer garantiert nicht in diesem Prozeß gehört werden wird, sind die Leute, die der 'procés' betrifft. Warum ist das so?

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Mythen und Täuschungen der katalanischen Nationalisten

Der Prozeß gegen die katalanischen Politiker ist auf den 12. Februar verschoben worden.

Da bleibt Zeit, sich noch einmal gründlich auf die Argumente vorzubereiten, die die katalanischen Nationalisten vorbringen werden. Alvaro Peredo hat eine homepage, die sich piratas&emperadores (Piraten und Kaiser) nennt. Er beruft sich auf den berühmten Journalisten und Romanautoren George Orwell und eine Anekdote aus der Zeit Alexanders der Großen. Alexander hat einen Piraten gefangen genommen und fragt ihn: "Du wagst es, auf dem Meer zu räubern?" Worauf der antwortet: "Du wagst es, die ganze Welt zu berauben. Ich habe nur ein kleines Boot, deswegen schimpfst Du mich Pirat. Du hast eine ganze Flotte und Du nennst Dich Kaiser"

George Orwell, der im spanischen Bürgerkrieg gegen Franco kämpfte, ist vielen bestens bekannt durch sein Buch 1984 (1948 geschrieben), in dem er eine zukünftige Diktatur (Der große Bruder) beschreibt, die Wörter neue Bedeutungen verschafft (Krieg ist Frieden!) und ständig die Geschichtschreibung an die jüngsten Erfordernisse der Diktatur anpaßt.

Peredo beschreibt in seinem umfangreichen Dokument, gestützt auf weit über 400 Quellen und Zitate, wie die katalanischen Nationalisten Wortbedeutungen und die Geschichte in Orwell'scher Manier umgedeutet haben.

Die Übersetzung kann hier eingesehen werden »

5. Februar: Prozeßbeginn gegen die Separatisten

Die Zeitungen werden voll sein mit Berichten über juristische Anträge, Demonstrationen in und außerhalb Barcelonas, Kommentaren hoher Politiker usw.

Jetzt ist es noch ruhig und daher eine gute Gelegenheit, sich eigene Gedanken zum Thema zu machen. Dieses sind meine:

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100.000 Euro Strafe für Playmobil?

Mehrere Zeitungen, darunter Elmundo und The Irish Times, berichteten gestern, dass Playmobil eine Strafe von bis zu 100.000 Euro droht, weil sie Ihre Produkte nicht auf Katalan anbieten.

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Salamitaktik

Seit dem Sommer letzten Jahres herrscht Ärztemangel auf den Balearen wegen des Dekrets der dortigen Regierung, dass alle Angestellten im öffentlichen Gesundheitsdienst Katalan können müssen. Die valencianische Regierung hatte bisher auf diese Bestimmung verzichtet, weil auch hier dann ein Ärztemangel zu befürchten wäre.

Gestern meldete Las Provincias, dass alle Beamten/Angestellten, die einer valencianischen Institution vorstehen, Katalan können müssen.

Heute meldet El Mundo, dass auf den Balearen jetzt die Justizbediensteten und Rechtsanwälte Katalan sprechen müssen. Das soll sogar für die Bediensteten der Behörden der Zentralregierung gelten, für die die balearische Regierung gar keine Kompetenz hat. Mal ganz davon abgesehen, dass die Sprachdekrete sowieso alle gegen geltendes Recht verstoßen. Schließlich ist nicht nur die Mehrheit auf den Balearen spanischsprachig, sondern auch das balearische Autonomiestatut spricht deutlich von 2 kooffiziellen Sprachen, nämlich Spanisch und Katalan.

Hälfte der PSOE-Wähler weist Dialog mit Torra zurück

Sie fordern außerdem die Anwendung des § 155 in Katalonien, vermeldet El País heute morgen im Hauptartikel.

Viel Kritik kam nach unserem letzten Artikel: "Warnung vor Präsident Sánchez!", wir würden die Rechtsextremen unterstützen. Diese Kritiker müssen sich jetzt natürlich fragen, ob sie diese Kritik auch auf die Hälfte der PSOE-Wähler ausweiten würden.

Natürlich ist Sánchez in einer extremen Situation, er kann die Regierung nur halten, wenn er Kompromisse mit diesen ultrarechten Separatistenführern schließt. Aber diese Kompromisse dürfen doch nicht auf Kosten der spanischsprachigen Mehrheiten in Katalonien, Valencia und den Balearen gehen.

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Warnung vor Präsident Sánchez!

Es geht nicht nur um sein Verhalten zum Dekret der balearischen Regierung vom Mai 2018, das Gesundheitspersonal müsse Kenntnisse in Katalan nachweisen. Ein Dekret, das bereits zu Ärztemangel auf den Inseln geführt hat, weil viele Ärzte einfach zurück auf das Festland gezogen sind. Gegen dieses Dekret hatte die vorherige Madrider Regierung eine Verwaltungsklage eingereicht. Die jetzige Madrider Regierung unter Pedro Sánchez hat diese Klage jetzt zurückgezogen, wie am Donnerstag die balearische Regierung triumphierend verkündete.

"Die Rücknahme der Beschwerde gegen das "Katalan Dekret" wird nun 'auf der Grundlage des politischen Willens der neuen spanischen Regierung und der Gespräche mit der (balearischen) Regierung' durchgeführt, signalisierte die am Donnerstag abgegebene Erklärung. Vor der von María Salom (vorherige Delegierte Madrids auf den Balearen) im Mai eingelegten Berufung hatte die Bürgerplattform Mos Movem bereits vor dem Obersten Gerichtshof der Balearen ein erstes Rechtsmittel gegen das vorgenannte Dekret eingelegt. Für Mos Movem, eine von der menorquinischen Geschäftsfrau Úrsula Mascaró geführte Bürgerbewegung, verstößt das umstrittene Dekret 'in seiner Gesamtheit und in jeder seiner Gebote, gegen das Gesetz'." berichtet ABC heute.

Es geht auch um die Meldung von OkDiario von gestern, wonach die PSOE mit Unterstützung von Pablo Iglesias (Podemos) erwägt, dass jetzt alle spanische Kinder auch außerhalb der autonomen Gebiete Katalan lernen sollen. Und Gallego und Baskisch natürlich auch. Wie durchgeknallt muss man eigentlich sein, um einen solchen Vorschlag zu machen. Die katalanische Regierung verdrängt Spanisch und die spanische Zentralregierung will einführen, dass wir stattdessen die Regionalsprachen lernen sollen. Das wäre so, als ob alle Deutschen jetzt auch Friesisch, Dänisch und Sorbisch (slawische Sprache um Cottbus herum) lernen müssen.

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Der 21 Punkte Vorschlag von Torra

Auf dem Treffen vor Weihnachten übergab Torra einen 21 Punkte Vorschlag an die spanische Regierung. Der erste Vorschlag lautet: Die "Ent-Frankoisierung" von Spanien und die Isolierung des Faschismus und der Ultrarechten!

Dem kann ich aus vollstem Herzen zustimmen und mit auf die Liste der Faschisten und Ultrarechte gehören viele Führer der separatistischen Bewegung, denn große Teile des katalanischen Bürgertums selbst gehörten stets zu den größten Unterstützern Francos. Und ich würde die Liste erweitern durch Rassisten. Rassisten wie Torra selbst einer ist!

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Englischunterricht gibt einen Anschein von Pluralität und Demokratie!

"Irgendeine offizielle Anerkennung von Englisch würde eine Patina von Pluralität, Universalität und Demokratie geben in der zukünftigen katalanischen Republik" lautet das genaue Zitat von Joan Bernat, der politischer linguistischer Sekretär der Generalitat war.

Gabriel Bibiloni, Professor an der Universität auf den Balearen, stellt klar: "Katalan mus die einzige Amtssprache des neuen Staates sein. Es ist nötig, die spanischen Kommunikationsmedien abzuschalten, insbesondere das Fernsehen."

Diese Zitate wurden schon im August 2016 öffentlich gemacht. Warum ich sie jetzt schreibe?

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Jacobi: Wir werden die Freiheit in Sprache und Erziehung zurückerobern!

In einer Pressekonferenz gestern in Barcelona kündigte "Nosotros - Partido de Regeneración Social" (WIR - Partei der sozialen Regeneration) die Kandidatur von Karl Jacobi für das Bürgermeisteramt in Barcelona an.

Was geht das den Rest Spaniens an, möchte man fragen?

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Netejar

Das verstehen Sie nicht? Dann sind Sie nicht geeignet als Putzkraft auf den Balearen.

Jetzt haben sie nicht nur Ärztemangel auf den Balearen, sondern auch noch einen Mangel an Putzkräften, weil die 1. Bedingung zur Einstellung als Putzkraft die Beherrschung von Katalan ist.

El Mundo meldet heute, dass beispielsweise im Institut von Santa Maria, dem Bildungszentrum von Ibiza Stadt, die Hälfte des Putzpersonals fehlt. Es sei schon immer schwer gewesen, Personal zu finden, weil die Mieten zu hoch seien und die Tourismusindustrie besser bezahle. Jetzt hat die balearische Regierung sogar das Niveau der Sprachfähigkeit von B1 auf A2 gesenkt. Trotzdem findet sich nicht genügend Personal.

Man muss sich nach dem Geisteszustand der Separatisten fragen. Sie gefährden nicht nur die Gesundheit des Volkes durch Ärztemangel, sie machen sich auch noch lächerlich durch Sprachqualitätsanforderungen an Putzpersonal. Es wird übrigens nicht geprüft, ob die Bewerber auch sauber machen können.

Ärzte in Valencia dürfen jetzt doch bleiben

Am 6. November berichteten wir, dass die valencianische Regierung mit der Verabschiedung des Haushalts heimlich Valencianozwang für alle Angestellten einführt. Das bedeutet, alle Angestellten im öffentlichen Dienst müssen, wenn sie ihren Job behalten wollen, ein Sprachzertifikat in Valenciano nachweisen. Die Erfahrungen auf den Balearen, wo schon 2 Monate nach Erlass eines entsprechenden Dekretes die Menge der geflüchteten Ärzte so groß war, dass es Ärztemangel gibt, zögerte die valencianische Regierung noch mit ihrer Entscheidung, diese Regelung auch im Gesundheitswesen durchzupeitschen.

Heute meldet die Costa Blanca Nachrichten, dass die Entscheidung gefallen ist und der Valencianzwang nicht für Ärzte gilt. Im übrigen hätten die Gewerkschaften vorgeschlagen, statt Valencianozwang die Kenntnisse dieser Sprache als Bonus zu werten. Ein vernünftiger Vorschlag, oder?

Petition vorerst gescheitert

Gestern meldete die Initiative Hablamos Español, dass das Oficina del Censo Electoral (Büro für Zählungen von Wahlerstimmen) die Petition, für die 500.000 Unterschriften gesammelt wurde, abgelehnt hat.

Die Petition beinhaltete die Forderungen, dass der Kongreß der Deputierten einen Gesetzentwurf berät, in dem gefordert wird, dass die Wahlfreiheit der Sprache über allen anderen Vorschriften stehen muß. Das beinhaltet auch, dass die Eltern das Recht haben, über die Sprache der Erziehung ihrer Kinder in den öffentlichen Schulen entscheiden.

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Jetzt auf dem Markt!


Die Costa Blanca Nachrichten berichten heute über das Erscheinen dieses Buches, das hilft zu verstehen, warum auch hier an der Küste die Konflikte zunehmen.

Die katalanischen Separatisten und ihre Freunde in den von ihnen sogenannten katalanischen Ländern arbeiten mit der Strategie, die sich bisher schon so erfolgreich erwiesen hat. Ganz langsam, Stück für Stück werden Änderungen eingeführt. Seit Jahren verschwinden im Straßenbild Hinweise auf Spanisch, jetzt wird den Kleinsten im Kindergarten weitgehendst die Möglichkeit genommen, Spanisch zu sprechen.

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500.000 Unterschriften übergeben

Hablamos Español hat gestern morgen 500.000 Unterschriften an das spanische Amt für Wahlzählung übergeben. Die Forderung, die durch diese Unterschriften unterstützt werden beinhalten den Vorschlag für ein Gesetz für die Freiheit der Sprachwahl.

Monatelang hatten Aktive der Organsation die Bevölkerung Spaniens darüber aufgeklärt, wie in vielen Gebieten mit nationalistischen, separistischen Forderungen das Recht auf Nutzung von Spanisch, vor allem in den Bildungsinstitutionen eingeschränkt wird und durch die Sammlung der Unterschriften die Forderung nach dem Gesetz für Sprachwahlfreiheit gestärkt.

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Valenciano kommt? Qualifizierte Ärzte gehen!

Sie wollen Ihre Ruhe und Spanien genießen? Kann man verstehen. Aber das ist gefährdet. Schon lange bastelt die valencianische Regierungskoalition daran, Spanisch zu verdrängen und Valenciano zu erzwingen. Ist Ihnen egal? OK, aber nicht den Ärzten.

Wie El Mundo am 4.11. berichtete, planen die Nationalisten über die Hintertür des Haushaltsentwurfs eine Verpflichtung für alle Angestellten des öffentlichen Dienstes, Qualifikationen in Valenciano zu verlangen. Wegen dieser Verpflichtung herrscht auf den Balearen schon Ärztemängel.

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Noch mehr Steuergelder für Separatisten

Vor 10 Tagen berichteten wir schon über das 40.000 Euro Geschenk der valencianischen Regierung an die Organisation Acontracorrent, die in jedem, der nicht den Kurs der Separatisten unterstützt, Faschisten sehen.

Valencianische Separatisten können aber auch mit direkter Unterstützung aus katalanischen Steuergeldern rechnen. Seit 1984 sind 30,5 Mio Euro an die valencianische Acció Cultural geflossen, offiziell zur Verbreitung der katalanischen Sprache, berichtet Las Provincias am 28.10. und legt am 30.10. nach mit der Meldung, dass Acció Cultural die empfangenen Steuergelder dafür nutzt, eine Kampagne gegen Llarena zu führen. Llarena ist der Richter, der verschiedene katalanische Separatistenführer in Untersuchungshaft geschickt hat.

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Katalanische Regierung gibt zu: "Totale Katalanisation" gefährdet Spanisch

Mit dieser Meldung überrascht El Mundo heute morgen seine Leser. Überraschend ist diese Meldung, weil die katalanische Regierung endlich zugibt, was längst kein Geheimnis mehr ist.

Die katalanische Regierung betreibt eine Sprachenpolitik wie Franco. Die Immersion soll total werden. So hat es gestern schon die Zeitung ABC gemeldet. ?Der neue Sprachplan der Generalitat erweitert die Immersion in das Katalanische auf außerschulische und Freizeitaktivitäten.? schreibt ABC. Englisch soll in den Vordergrund gestellt werden, weil wir eine neue multikulturelle Realität haben.

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Valencianische Steuergelder für ein imperiales Katalonien!

?Die valencianische Regierung versorgt nicht nur die Kassen traditioneller katalanischer Einrichtungen wie Acció Cultural de País Valencià und seine Satelliten oder die Escola Valenciana. Sie subventioniert auch großzügig Organisationen, die sich für die Unabhängigkeit Kataloniens und begeistert für die 'països catalans' ... einsetzen.? berichtet Las Provincias in seiner Ausgabe vom 21.10.2018. Die Vizepräsidentin des Consells, Mónica Oltra, sei für die Bereitstellung von 40.000 Euros an die Organisation Acontracorrent verantwortlich.

Acontracorrent ist eine studentische Organisation, unterstütze die Separatisten und bezeichne in kriegerischer Weise Valencia als das Grab des Faschismus, wird weiterin erläutert. Was das soll, ist schwer zu verstehen, es sei denn, man weiß, dass viele Separatisten alle Personen, die ihre Ansichten nicht teilen, per se als Faschisten begreifen und beschimpfen.

Wir alle, die wir in Valencia wohnen, zahlen Steuern. Ob Einkommenssteuer oder die IVA, die Mehrwertsteuer beim Einkauf. Wir sollten wissen, dass ein Teil unserer Gelder in den Taschen derjenigen wandert, die katalanische Verhältnisse hier befördern.

Lehrer rebellieren gegen separatistische Schikanen

Am 15.10. berichtete El Mundo von Schikanen, mit denen Lehrer in Katalonien zu kämpfen hatten, weil sie sich nicht separatistischen Diktaten beugen.

?20 Leute umkreisten mich und nannten mich Faschisten? scheint noch das geringste Problem zu sein. ?Wenn man wagt zu verlangen, dass das Gesetz eingehalten wird, also 25% der Stunden auf Spanisch gegeben werden sollen, wird man angegriffen. Mir wurde gesagt, ein solcher Vorschlag sei unanständig?, sagt Chari Gálvez aus Sabadell.

Die Liste von Vorfällen könnte beliebig verlängert werden. Aber die Dissidenten mit der offiziellen Linie der katalanischen Regierung, die bis jetzt geschwiegen haben um Probleme zu vermeiden, haben angefangen, ihre Stimmte zu erheben, berichtet die Zeitung. Natürlich gibt es auch viele Lehrer, die Katalonien verlassen haben, weil sie Angst vor Repressalien gegenüber ihren Kindern haben.

77 Lehrer haben jetzt ein Manifest gegen die Indoktrination in Katalonien geschrieben.

zum Manifest - auf Deutsch übersetzt »

Separatisten lassen mmer mehr die Maske fallen.

Jüngst wurde ich von einem Mitglied der Lehrergewerkschaft AMES auf eine Anweisung des katalanischen Bildungsministeriums vom 20. Juni 2018 aufmerksam gemacht. Dieses Anweisung "sei das Wichtigste, was es zu befolgen gibt, denn es ist das,was die Inspektoren überwachen? und es betrifft die Behandlung von Sprachen im Bildungssystem. Dabei gibt es einige erwähnenswerte Besonderheiten.

Der Text ist nur auf Katalan veröffentlicht, obwohl Spanisch auch laut katalanischer Verfassung als Amtssprache gilt. Ich frage nach, wie das sein kann und die Antwort lautet: ?In Katalonien verwendet das Bildungsministerium für Schriften, die für Katalonien bestimmt sind, kein Spanisch oder Kastilisch. Ich weiß nicht, ob es angeprangert werden könnte, aber wenn es getan würde und es eine Entscheidung dagegen gäbe, würde die katalanische Regierung nicht nachkommen und die spanische Regierung würde wegsehen. Es ist so, obwohl es schwer zu glauben ist.?

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Was haben Katalonien und Ukraine gemeinsam?

Heute erschien im Online Magazin Telepolis ein erschreckender Bericht über den Umgang der ukrainischen Regierung, der man eine gewisse Nähe zu Faschisten durchaus nachsagen kann, mit den Minderheiten in Ruthenien, einer südwestlichen Region der Ukraine.

Was gibt es Gemeinsames bei diesem Bericht mit der Situation in den sogenannten katalanischen Ländern?

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Sprachdiktatur weiter verschärft

Wie die spanische Zeitung "OKDIARIO" enthüllte, wird an einigen Schulen Valencias mit der Zustimmung der valencianischen Regierung dazu übergegangen, direkt Katalan statt Valenciano zu fördern. Valenciano ist ein katalanischer Dialekt, aber möglicherweise nicht rein genug für die wahren Pankatalanisten.

OKDIARIO schreibt u.a.: "Wie einige Eltern valencianischer Schüler bei OKDIARIO anprangern, sind Fälle wie der von IES San Antonio de Benageber eine Stichprobe dafür, wie Minderjährige in 'ihrer Sprache' indoktriniert werden, die während der gesamten Pflichtschulzeit 'katalanisch' sei, mit der absoluten Selbstzufriedenheit der Regierung der Generalitat Valenciana."

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Katholische Kirche, spanisch, katalanisch oder valencianisch?

Am 6. Oktober veröffentlichte "Las Provincias" einen Artikel über eine Gruppe von Priestern der katholischen Kirche (Seglars i Rectors del Dissabte), die die Einführung von Valenciano in die Liturgie seit mehr als 40 Jahren fordert. Dem habe sich die Kirchenführung in Valencia stets widersetzt.

Es ist sehr wohl verständlich, dass die große Minderheit, die die Valenciano-Sprecher in Valencia darstellt, ihren Gottesdienst, soweit gläubig, in ihrer Sprache, in Valenciano abhalten möchte.

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Escola Valenciana

Am 3. Okt. meldete "Las Provincias", dass die "Escola Valenciana" seit 2005 mit ca. 2 Mio. Euros von der katalanischen Regierung unterstützt wurde.

Sie meldet im einzelnen: "Die Zusammenstellung der Zuschüsse, zu denen diese Zeitung Zugang hatte, zeigt ein ständiges Rauschen der Subventionen der katalanischen autonomen Verwaltung, die von 8.450 Euro - dem niedrigsten - bis 290.000 Euro reichen. Der Gesamtbetrag beträgt 1.949.257 Euro. Das Jahr mit der größten finanziellen Unterstützung war 2008, als die Unterstützung aus Katalonien über 600.000 Euro betrug. In dem Konzept der meisten dieser Hilfsmittel erscheint das Konzept der 'Förderung des Valencianischen'."

Die Zeitung erklärt des weiteren: "Die Escola Valenciana ist ein Zusammenschluss von Verbänden, deren soziales Ziel es ist, das Valencianische zu fördern und es zur Hauptsprache im Unterricht der Gemeinschaft zu machen."

Der Politiker Giner von den Ciudadanos forderte den Subventionshahn öffentlicher Gelder, die der Förderung des Pankatalanismus dienen, zu schließen. Ich denke, diese Forderung ist um so berechtigter, weil mit der pankatalanistischen Förderung des Valenciano nur verbunden ist, Spanisch als Sprache zu verdrängen und zum Beispiel den Eltern das Recht zu verwehren, über die Unterrichtssprache ihrer Kinder an öffentlichen Schulen zu entscheiden.

Diese homepage ist noch im Aufbau

Wirklich sorry, diese homepage sollte zum 1.10. fertig sein, denn es war klar, dass zum Jahrestag des Referendums vom 1. Okt. 2017 die internationale Aufmerksamkeit wieder auf Katalonien gerichtet sein würde.

Leider verfügen wir über keinerlei finanzielle Mittel, die uns erlauben würden, Profis an die Gestaltung dieser web-site zu setzen.

Viele katalanische Freunde helfen, Informationen bereit zu stellen, dazu gehört auch die technische Erstellung. Auch hier gilt: Gut Ding will Weile haben!

Das Buch, das in der Box rechts unten angekündigt wird, befindet sich bereits im Andruck und auch die eBook- Erstellung dürfte in 2-3 Wochen abgeschlossen sein.

Mittlerweile gibt es ja hier einiges zu lesen, wenn man sich die Übersetzungen in den beiden ersten Boxen hier auf der rechten Seite vornimmt.


Ein informatives Sachbuch

Die Papierversion ist jetzt im Verkauf
bei Amazon oder
direkt beim Autor

Mythen und Täuschungen des katalanischen Nationalismus

Peredo Alvaro hat auf der homepage "piratas&emperdores" die Mythen und Täuschungen der katalanischen Nationalisten aufgedeckt.

Hier finden Sie die Übersetzung

Die Strategie der Rekatalanisierung

1980 veröffentlichte "El Periodico" ein geheimes Strategiepapier der katalanischen Regierung. Es zeigt in erschreckender Weise die tatsächliche Geisteswelt der separatistischen Führer auf

Jetzt liegt es in deutscher Übersetzung vor

Pankatalanismus
Kataloniens imperialer Anspruch

Die katalanische Regierung exportiert den Konflikt, in dem sie in den anderen Gemeinschaften, in den Katalanen leben, alle Bestrebungen zur Zerstörung Spaniens unterstützt.
Ein wichtiges Instrument ist dabei die Errichtung einer Sprachdiktatur, die sich nicht scheut, die gleichen Mittel wie Franco einzusetzen.

Separatistische Indoktrination

Die Lehrergewerkschaft AMES veröffentlichte 2017 eine Untersuchung über Schulbücher, wie sie in Spanien und in Katalonien zum gleichen Thema erschienen. In dieser Untersuchung wird die Indoktrination deutlich, wie sie von den Separatisten betrieben wird. Sie ist jetzt auf Deutsch übersetzt

zur Untersuchung