Immer mehr Spanier wenden sich um Hilfe an die UN
Ein Hilfeschrei aus Mallorca

Gut Informierten ist der Ärztemangel auf den Balearen bekannt, weil der dortigen Regionalregierung die Kenntnis von Katalan wichtiger ist, als der Nachweis medizinischer Kompetenz. Jetzt haben sich mehrere balearische Zivilorganisationen an die UNESCO gewandt.

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Ein deutscher Zeuge im Madrider Prozeß gegen separatistische Politiker
B. v. Grünberg, Jurist und Sozialdemokrat, nimmt Stellung

Bernhard von Grünberg, Mitglied des NRW-Landtages. beobachtete die Vorgänge rund um das versuchte Referendum am 1. Oktober 2017 in Katalonien. Kürzlich wurde er deshalb als Zeuge im Prozeß vernommen. Ein Anlaß, ihm einige Fragen zu stellen.

Diese Fragen hat er zwar nicht beantwortet, aber er hat eine interessante Stellungnahme abgegeben.

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Eine Mehrheit wendet sich an den UN-Vertreter für Minderheiten
Situation der sprachlichen Rechte der Spanischsprecher

Kafkaesk: Spanischsprecher sind auch in allen autonomen Gebieten mit gleichberechtigten regionalen Amtssprachen in der Mehrheit. Dennoch werden ihre Rechte überall dort missachtet. Jetzt haben sie sich an den UN-Berichterstatter für Minderheiten um Hilfe gewandt. Besonders informativ ist das Kapitel 3, in dem sachlich die nüchternen Fakten über die Situation aufgezählt werden.

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Separatistische Logik
Über das Recht zu entscheiden

Die Separatisten verstehen darunter das Recht, sich vom spanischen Staat abzulösen. Ist das demokratisch und würde dieses Recht auch innerhalb eines hypothetischen Staates Katalonien gelten?

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CDR reissen Straßenschilder ab und wollen Teile Aragóns annektieren
Katalonien ist nicht genug!

Die katalanischen CDR dehnen ihre gewaltnahen Aktionen jetzt auch außerhalb Kataloniens aus. Was steckt dahinter?

Hat die nächste Stufe in der Strategie der Rekatalanisierung bereits begonnen?

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Haben Sprachen Rechte?

Immer wieder hört man von Separatisten,

* dass man die Sprachen schützen müsse,
* dass Sprachen der Reichtum einer Nation seien,
* dass die verschiedenen Sprachen gleiche Rechte haben müssten,
* dass Sprachen das Recht haben, ihren rechtmäßigen Platz in ihrem Territorium einzunehmen,
* dass Sprachen nicht verloren gehen dürfen,
* dass man Sprachen verteidigen müsse.

Das klingt auf den ersten Blick alles sehr plausibel, wer ist nicht für gleiche Rechte? Schauen wir noch einmal genau hin. Was ist Sprache? Sprache ist ein hochentwickeltes Werkzeug der menschlichen Kommunikation im Unterschied zur tierischen Kommunikation, die es ja auch auf recht niedrigem Niveau gibt.

Spache ist also ein Werkzeug, wie ein Hammer, ein Auto, ein Computer. Haben Werkzeuge Rechte?

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So werden unsere Kinder indoktriniert

Diese Woche verteilten Lehrer Pamphlete an die Kinder, in der die Eltern aufgefordert wurden, bis zum 1. März Bestellungen aufzugeben für T-shirts, die zu einem Tag der Begegnung getragen werden sollen.

Dazu schreibt u.a. die Zeitung Libertad Digital, dass hinter der Aktion die separatistische Escola Valenciana stecke, die diese Begegnungen fördere in der Absicht, den Kindern einzureden, sie müssten in Zukunft Valenciano reden.[1] Das klingt nicht unwahrscheinlich, wenn man bedenkt, dass die valencianische Regierung schon einen Bus aussendet, auf dem das Personal unseren Kindern einzureden versucht, Valenciano sei ihre Sprache. [2]

Ich weiß nicht, ob die Lehrer zu dieser politischen Aktion "unseres" separatistischen und nationalistischen Bildungsministers verpflichtet wurden. Ich frage mich aber, haben die Lehrer mal nachgedacht, als sie diese Aufforderung umsetzten?

Sollen wir, die wir die Freiheit der Wahl der Sprache in der Erziehung unserer Kinder haben wollen, jetzt unsere Kinder mit Gegen-T-shirts ausstatten, damit die Kinder während der Pause besser erkennen, auf wen sie jeweils eindreschen sollen? Kann ja wohl nicht wahr sein. Schon schlimm genug, dass unseren Kindern Valenciano aufgezwungen wird, da soll man sie bitte mit dem Konflikt der Großen in Ruhe lassen.

Sonst enden sie so, wie viele Teile der Jugend in Katalonien, die sich gestern während des "großen Generalstreiks" alleine auf den Straßen wiedergefunden hat, wo die einzigen Erwachsenen möglicherweise nur Angestellte der Regierung und der regierungsnahen Gesellschaften waren.

[1] https://www.libertaddigital.com/espana/2019-02-21/familias-valencianas-denuncian-que-entidades-independentistas-utilizan-a-sus-hijos-para-financiarse-1276633534/
[2] El autobús de la lengua vistia Jávea https://www.dailymotion.com/video/x6ypihb

Was wird der Prozeß gegen den 'procés' bewirken?

Einige katalanische Politiker stehen seit dem 12. Februar vor Gericht und Zeitungen in aller Welt füllen ihre Schlagzeilen damit.

Es steht zu befürchten, dass juristische Argumente hin und her gewälzt werden, Experten werden sich äußern, man kennt das. Klar ist, dass die Katalanen kein Recht auf Sezession haben, das ist das, was wirklich hinter dem sogenannten „Recht auf Selbstbestimmung“ steht. Immer wieder wird fälschlicherweise von Spanien gegen Katalonien die Rede sein, während es sich in Wirklichkeit um einen innerkatalonischen Konflikt handelt, also Union oder Sezession.

Es steht zu befürchten, dass die wirklichen Probleme nicht zur Sprache kommen werden und wer garantiert nicht in diesem Prozeß gehört werden wird, sind die Leute, die der 'procés' betrifft. Warum ist das so?

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Mythen und Täuschungen der katalanischen Nationalisten

Der Prozeß gegen die katalanischen Politiker ist auf den 12. Februar verschoben worden.

Da bleibt Zeit, sich noch einmal gründlich auf die Argumente vorzubereiten, die die katalanischen Nationalisten vorbringen werden. Alvaro Peredo hat eine homepage, die sich piratas&emperadores (Piraten und Kaiser) nennt. Er beruft sich auf den berühmten Journalisten und Romanautoren George Orwell und eine Anekdote aus der Zeit Alexanders der Großen. Alexander hat einen Piraten gefangen genommen und fragt ihn: "Du wagst es, auf dem Meer zu räubern?" Worauf der antwortet: "Du wagst es, die ganze Welt zu berauben. Ich habe nur ein kleines Boot, deswegen schimpfst Du mich Pirat. Du hast eine ganze Flotte und Du nennst Dich Kaiser"

George Orwell, der im spanischen Bürgerkrieg gegen Franco kämpfte, ist vielen bestens bekannt durch sein Buch 1984 (1948 geschrieben), in dem er eine zukünftige Diktatur (Der große Bruder) beschreibt, die Wörter neue Bedeutungen verschafft (Krieg ist Frieden!) und ständig die Geschichtschreibung an die jüngsten Erfordernisse der Diktatur anpaßt.

Peredo beschreibt in seinem umfangreichen Dokument, gestützt auf weit über 400 Quellen und Zitate, wie die katalanischen Nationalisten Wortbedeutungen und die Geschichte in Orwell'scher Manier umgedeutet haben.

Die Übersetzung kann hier eingesehen werden »

5. Februar: Prozeßbeginn gegen die Separatisten

Die Zeitungen werden voll sein mit Berichten über juristische Anträge, Demonstrationen in und außerhalb Barcelonas, Kommentaren hoher Politiker usw.

Jetzt ist es noch ruhig und daher eine gute Gelegenheit, sich eigene Gedanken zum Thema zu machen. Dieses sind meine:

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100.000 Euro Strafe für Playmobil?

Mehrere Zeitungen, darunter Elmundo und The Irish Times, berichteten gestern, dass Playmobil eine Strafe von bis zu 100.000 Euro droht, weil sie Ihre Produkte nicht auf Katalan anbieten.

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Salamitaktik

Seit dem Sommer letzten Jahres herrscht Ärztemangel auf den Balearen wegen des Dekrets der dortigen Regierung, dass alle Angestellten im öffentlichen Gesundheitsdienst Katalan können müssen. Die valencianische Regierung hatte bisher auf diese Bestimmung verzichtet, weil auch hier dann ein Ärztemangel zu befürchten wäre.

Gestern meldete Las Provincias, dass alle Beamten/Angestellten, die einer valencianischen Institution vorstehen, Katalan können müssen.

Heute meldet El Mundo, dass auf den Balearen jetzt die Justizbediensteten und Rechtsanwälte Katalan sprechen müssen. Das soll sogar für die Bediensteten der Behörden der Zentralregierung gelten, für die die balearische Regierung gar keine Kompetenz hat. Mal ganz davon abgesehen, dass die Sprachdekrete sowieso alle gegen geltendes Recht verstoßen. Schließlich ist nicht nur die Mehrheit auf den Balearen spanischsprachig, sondern auch das balearische Autonomiestatut spricht deutlich von 2 kooffiziellen Sprachen, nämlich Spanisch und Katalan.

Hälfte der PSOE-Wähler weist Dialog mit Torra zurück

Sie fordern außerdem die Anwendung des § 155 in Katalonien, vermeldet El País heute morgen im Hauptartikel.

Viel Kritik kam nach unserem letzten Artikel: "Warnung vor Präsident Sánchez!", wir würden die Rechtsextremen unterstützen. Diese Kritiker müssen sich jetzt natürlich fragen, ob sie diese Kritik auch auf die Hälfte der PSOE-Wähler ausweiten würden.

Natürlich ist Sánchez in einer extremen Situation, er kann die Regierung nur halten, wenn er Kompromisse mit diesen ultrarechten Separatistenführern schließt. Aber diese Kompromisse dürfen doch nicht auf Kosten der spanischsprachigen Mehrheiten in Katalonien, Valencia und den Balearen gehen.

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Ein informatives Sachbuch

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Mythen und Täuschungen des katalanischen Nationalismus

Peredo Alvaro hat auf der homepage "piratas&emperadores" die Mythen und Täuschungen der katalanischen Nationalisten aufgedeckt.

Hier finden Sie die Übersetzung

Die Strategie der Rekatalanisierung

1980 veröffentlichte "El Periodico" ein geheimes Strategiepapier der katalanischen Regierung. Es zeigt in erschreckender Weise die tatsächliche Geisteswelt der separatistischen Führer auf

Jetzt liegt es in deutscher Übersetzung vor

Pankatalanismus
Kataloniens imperialer Anspruch

Die katalanische Regierung exportiert den Konflikt, in dem sie in den anderen Gemeinschaften, in den Katalanen leben, alle Bestrebungen zur Zerstörung Spaniens unterstützt.
Ein wichtiges Instrument ist dabei die Errichtung einer Sprachdiktatur, die sich nicht scheut, die gleichen Mittel wie Franco einzusetzen.

Separatistische Indoktrination

Die Lehrergewerkschaft AMES veröffentlichte 2017 eine Untersuchung über Schulbücher, wie sie in Spanien und in Katalonien zum gleichen Thema erschienen. In dieser Untersuchung wird die Indoktrination deutlich, wie sie von den Separatisten betrieben wird. Sie ist jetzt auf Deutsch übersetzt

zur Untersuchung