Englischunterricht gibt einen Anschein von Pluralität und Demokratie!

Immer wieder werde ich gefragt, ob es wirklich so schlimm sei mit dem Export des Separatismus von Katalonien nach Valencia und den Balearen. Die neue Gesetzgebung in der Comunidad Valencia verdränge zwar das Spanische im Schulunterricht auf 0-25% und das sei negativ, aber die Stärkung des Englischunterrichts sei doch positiv.

In meinem Buch „Katalonien: Ein Konflikt wird exportiert“ habe ich darauf hingewiesen, dass es keine Stärkung des Englischunterrichts geben wird, denn es gibt gar nicht genügend ausgebildetes Personal. Die Stärkung des Englischunterrichts ist eine bloße Täuschung.

Also merken Sie sich gerne die beiden obigen Zitate, von denen noch mehr zu finden ist unter: Die Zweisprachigkeit muss verschwinden Sie werden sie noch brauchen, wenn Sie mit Lehrern sprechen, oder mit Politikern bei den kommenden Wahlen.

Oder denken Sie daran, wenn es am 21. Dezember massive Unruhen geben könnte, weil der spanische Ministerrat sich in Katalonien treffen will. Separatisten haben Demonstrationen angekündigt, die sich schnell gewalttätig entwickeln könnten. Das brauchen wir weder dort noch in Valencia oder auf den Balearen.

Es geht den separatistischen Führern nicht um Freiheit und Demokratie. Es geht ihnen hauptsächlich um die Spaltung Spaniens und Europas. Sie täuschen mit ihren Forderungen genauso wie sie es mit ihren Argumenten für eine Stärkung des Englischunterrichts tun. Natürlich wäre Letzteres gut, wenn es denn wirklich ginge, aber nicht auf Kosten des Spanischunterrichts.