Folge der Spur des Geldes!
Katalan oder Valenciano?
Einfluss katalanischer NGOs auf Valenciano


27. März 2025

Donald Trump's Geldsperre für USAID1 machte viele auf den Etikettenschwindel aufmerksam, der mit NGOs, also Non-Governmental Organization oder Nichtregierungsorganisationen und Regierungsorganisationen gleichermaßen betrieben wird.

Dieser Schwindel wurde kurz daraufhin durch eine Anfrage der CDU, den sogenannten 551 Fragen an die Bundesregierung besonders für Deutsche erneut sehr deutlich.

Grund, sich erneut mit den katalanischen Regierungs- und Nicht Regierungs Organisationen zu beschäftigen und eine Antwort auf die Frage zu suchen, was an denen so besonders ist.

Das 'AID' in USAID steht nicht für das englische Wort 'Hilfe' wie man irrtümlicherweise annehmen könnte, sondern für Agentur für industrielle Entwicklung1. Damit die Täuschung funktioniert, fließen schätzungsweise nur „rund 10-15 % des jährlichen Budgets von USAID direkt in Nothilfe und humanitäre Programme.“ faßt die KI chatgpt.com zusammen. Der gewaltige Rest geht hauptsächlich an Medien wie Rundfunk, TV und Zeitungen, sowie Parteien, NGOs usw., damit diese im Sinne der amerikanischen Außenpolitik und Interessen agieren. Als prominentes Beispiel seien die weltweit tätige und bedeutende Nachrichtenagentur Reuters genannt sowie die englische BBC Media Action. Damit die Propaganda auch allumfassend ist, werden schon die Kleinsten indoktriniert, zum Beispiel in dem man sogar im weit entfernten Kirgisien auf Produzenten von Schulbüchern2 einwirkt.

Nicht viel anders in Deutschland, wo die (im März 2025 noch) Oppositionspartei CDU 551 Fragen zur Finanzierung von NGOs stellte, wie 'Omas gegen Rechts'3, 'Correctiv'4 oder die 'Amadeu Antonio Stiftung'5, Desinformations-Agenturen mit fragwürdigem Charakter. Die CDU erzielte große Empörung bei den regierenden Parteien sowie teilweise Unverständnis in den eigenen Reihen. Schließlich muss nicht jeder erfahren, wie das schmutzige Geschäft mit vielen NGOs läuft. Im Frühjahr stellt die CDU wahrscheinlich die neue Regierung und könnte NGOs selber gebrauchen.

Die katalanische Regierung finanziert Propaganda in innerspanischen Nachbarregionen und die Zentralregierungen scheint machtlos. Eine weltweite Besonderheit, wie mir scheint.

Finanzströme katalanischer NGOs

Jeder, dem bekannt ist, wie katalanische NGOs finanziellen Einfluss auf die Sprache in Valencia und separatistische Tendenzen nehmen, möge zum nächsten Kapitel springen.

In diesem Kapitel wiederhole ich einige Hinweise zur Finanzierung valencianischer NGO aus Katalonien aus meinem Blog. Meine ersten Artikel beschäftigten sich mit diesen seltsamen Finanzierungen. Ich frage grundsätzlich, wer ist der Urheber eines Ereignisses und was sind die Gründe, insbesondere die finanziellen Gründe dafür. „Folge der Spur des Geldes“ hilft wie bei jedem Kriminalfall nicht immer, aber meistens zum Verständnis des Geschehens oder eines Artikels.

Meine ersten drei Artikel zur Finanzierung sind nur in der Übersicht für das Jahr 2018 zu finden, da ich seinerzeit Artikel noch nicht einzeln abrufbar in einem Hyperlink aufführte. Der erste Arikel beschäftigt sich mit der Finanzierung der Escola Valenciana, die zum damaligen Zeitpunk seit 2005 mit ca. 2 Mio Euros von der katalanischen Regierung unterstützt wurde.

Für die beiden folgenden Artikel verweise ich im Folgenden mit den Hyperlinks auf die spanischen Quellen, was ich damals nicht getan hatte. Die drei deutschen Originaltexte sind, wie gesagt, in der Übersicht für 2018.

* 21. Oktober, 2018 Valencianische Steuergelder für ein imperiales Katalonien!
* 31. Oktober, 2018 Noch mehr Steuergelder für Separatisten

In 2019 zitierte ich El Mundo, dass für die 19 Spione, deren Aufgabe in der Überwachung des Gebrauchs der katalanischen Sprache auf den Schulhöfen bestand, von einer katalanischen NGO mehr als eine halbe Million Euros aufgewendet wurden.

In 2022 erinnerte ich an den Geldregen aus Steuern für valencianische Separatisten und fragte, warum die Acció Cultural del País Valencià (ACPV) Gelder von der katalanischen Omnium Cultural erhält.. Die Zeitung ABC.es zitierte seinerseits den Sprecher der PP: „Den Präsidenten alarmiert die wachsende katalanistische 'pro-paìsos' 6 - Offensive in der Valencianischen Gemeinschaft'“ und ist der Meinung, dass „die ständigen Aggressionen der katalanischen Unabhängigkeitsbefürworter gegen dieses Land, in dem eine kleine Minderheit als trojanisches Pferd für den katalanistischen Expansionsimperialismus agiert, nicht tolerierbar sind'“.

Jüngst, am 1. März 2025, wies „Hablamos Español“ in einem Artikel mit dem Titel: „Will der Pan-Katalanismus das Valencianische abschaffen?“ auf eine Subvention von 800.000 Euro für valencianische Einrichtungen hin, um „Spanisch aus dem Bildungswesen zu entfernen.“ Die dort zitierten Zahlungsflüsse beruhen auf Daten des 'Gobierno de España, Base de Datos Nacional de Subvenciones'

ElMundo.es warnte vor wenigen Tagen:„'Die Pancatalanisten werden ... nicht aufhören:'“ und „...ihre hohen Subventionen weiterhin für die Manipulation der Bevölkerung und die Wiedererlangung der verlorenen politischen Macht ausgeben.“

Katalan oder Valenciano - Eine Konfliktgeschichte

Von meinen Enkeln weiß ich, dass in ihrer Schule in Jávea (Valencia) gelehrt wird, in Spanien gäbe es vier Sprachen: Castellano (Spanisch), Gallego, Baskisch und Katalan, Valenciano sei eine südliche Variante des Katalan. Immer wieder lese ich in Zeitungen, wie valencianische Leser, Intellektuelle, Literaten und Politiker sich gegen Versuche wehren, das Valenciano zu katalanisieren. Freunde der valencianischen Kultur und Sprache wiesen mich immer wieder darauf hin, dass Valenciano kein Dialekt des Katalan sei. Ich bin kein Linguist und finde diese Frage zwar sehr interessant, aber nicht entscheidend für den Zweck dieses Blogs, sich gegen den von den katalanischen Separatisten und ihren valencianischen Jüngern ausgeübten Sprachzwang zu wehren.

Warum sich dennoch damit beschäftigen? Die Antwort lautet: Wenn es berechtigte Zweifel an dieser These gibt, dann sollten diese auch in der Schule erwähnt werden. Eine einseitige Lehre wäre Indoktrination. Eine Beschäftigung mit dieser Frage hilft zu verstehen, wie tief die Erfolge der katalanistischen Propaganda und Indoktrination in der inner- und außerspanischen Öffentlichkeit und auf einen selbst wirken. Ist es der durch die katalanischen Regierung sowie der von ihr mehr oder weniger bezahlten katalanischen NGOs wirksame Einfluss?

im Folgenden findet man zwei relativ leicht verständliche Texte mit gegensätzlichen Thesen zu dieser Konfliktgeschichte.

Der erste Text lautet: Cómo ha llegado a triunfar la mentira del independentismo catalán en Valencia. Deutsche Übersetzung: Wie die Lüge von der katalanischen Unabhängigkeit in Valencia triumphiert hat. In der Einleitung ihres Aufsatzes klärt die Autorin des Buches „El nacionalismo valenciano “, Dr. Josefa Villanueva Espinosa, ihren Standpunkt.

„In Valencia hören wir seit über hundert Jahren von der katalanischen Identität der valencianischen Sprache, während in früheren Jahrhunderten niemand auf die Idee gekommen wäre, eine solche Aussage zu machen oder eine solche Debatte anzustoßen. Die Wahrheit ist, dass es der katalanische Nationalismus war, der diese Kontroverse zu Beginn des 20.Jahrhunderts (1902) auslöste. Daher ist die Frage der katalanischen Identität des Valenciano ein rein politisches Thema, das bewusst als wissenschaftliche Debatte getarnt wurde, um die Menschen in die Irre zu führen und vor allem den Valencianern ihr Recht auf eine eigene Sprache zu nehmen.“

Später merkt sie an: „Katalonien kopierte damit ein Phänomen, das in anderen Teilen Europas bereits auftrat: Sprache und Kultur wurden immer wieder als Vorwand für Grenzänderungen genutzt, selbst um den Preis, Kriege wie den Ersten und Zweiten Weltkrieg zu provozieren. Nehmen wir an, dass der Nationalismus von Natur aus zur Expansion neigt. Daher das Interesse der Katalanisten an der Ausweitung des katalanischen Territoriums auf die gesamte Region Valencia sowie die Balearen.“
Der zweite Text befindet sich auf der web-site des Instituts für Romanische Sprachen und Literaturen der Goethe Universität von Frankfurt am Main und trägt den Titel Katalanische Sprache. Auch dieser Text ist leicht verständlich und sieht im Gegensatz zum ersten Text den Beginn des Katalan im Wesentlichen schon im 9. Jahrhundert und lässt keinen politischen Einfluss im 20. Jahrhundert auf die Sprache erkennen: „Was die ersten schriftlichen Zeugnisse des Katalanischen betrifft, so tauchen schon im 9. Jahrhundert und häufiger im 10. Jahrhundert in einigen bis heute erhaltenen lateinischen Texten katalanische Worte oder, seit dem 11. Jahrhundert, ganze Sätze in Katalanisch auf, die zeigen, daß man eine von der heutigen Sprachform nicht sehr weit entfernte Form des Katalanischen sprach.“

Der erste Text erkennt in der katalanischen Sprache eine künstlich und politisch geformte Sprache, der zweite Text sieht darin im Gegenteil eine natürliche Entwicklung seit dem 9. Jahrhundert. Beide Texte begründen ihre Thesen mit vielen Beispielen, was soll der Laie glauben? Als Laie kann die Fülle der Daten verwirrend wirken. Dazu kommt, dass der zweite (Frankfurter) Text überhaupt nicht auf den zugrunde liegenden Konflikt eingeht.

Dieses Verschweigen ist der erste Stolperstein für den kritischen Laien. Wissenschaft lebt vom Diskurs. Der Text der Frankfurter erscheint ohne Nennung eines Autors und somit als Erklärung einer ganzen Fakultät. Er wirkt wie eine unbestrittene, festgestellte Tatsache. Wie kann eine solche Stellungnahme ohne Erwähnung einer stark existierenden gegenteiligen Meinung auskommen? Da entsteht der Verdacht nach politischer Einflussnahme.

Das Besondere an katalanischen NGOs


Die Karte zeigt den imperialen Anspruch Kataloniens innerhalb und außerhalb Spaniens. Die katalanischen Separatisten wollen nicht nur unabhängig sein, sie wollen ihr eigenes imperiales Reich. Deshalb sollen die katalanischen NGOs auf die Sprache von Nachbarregionen im eigenen Staat einwirken. Vor allem auf die Balearen und Valencia, also die Regionen, die sie als „paises catalanes“ einfordern. Das ist wohl einzigartig. Madrid läßt das zu, denn wegen knapper Mehrheitsverältnisse geht die spanischen Regierung oft auf Kompromisse mit den Katalanen ein, die viele Spanier inklusive der Mehrheit der Katalanen als fragwürdig empfinden.


Das Foto beweist, dass viele Valencianer da einen anderen Standpunkt haben. „Wir sind Valencianer! Wir sind Spanier! Nein zu den katalanischen Ländern“ sagt das Spruchband.

Die valencianische Gesellschaft ist teilweise gespalten, im Konflikt. Die Politik übt Sprachzwang aus und die meisten Valencianer üben sich in Duldung. Viele haben längst das Gefühl, dass man sowieso nichts machen kann. Eine Einstellung, die sich auch auf die Katalanisierung der valencianischen Sprache auswirkt.

Ich lehne den undemokratischen Sprachzwang für Regionalsprachen in Spanien strikt ab. Meine Ablehnung fußt auf der Erkenntnis, dass Sprachzwang weltweit immer wieder als gefährliche Lunte in Konflikten dient, ja sogar Auslöser für Kriege sein kann. Das gilt aber nicht nur für Sprachzwang. Ich vermute, dass gilt auch in ähnlicher Form für fremde und künstliche Einflussnahme auf Sprache. Man denke nur an die Zwänge, die von der Genderismus und Woke-Bewegung ausgehen. Bewegungen, die vielfach über USAID, aber auch über Finanzierung nationaler NGOs durch amerikanische Milliardäre gefördert werden.

Es war höchste Zeit, auf die beiden obigen Texte zum Sprachenkonflikt hinzuweisen. Es ist jetzt auch Zeit, meine alte Kritik an dem ideologischen Aspekt katalanischer Sprachmythen erneut zu überprüfen. Ich verspreche im Folgenden eine interessante „Diskussion“ mit einer KI.

Alte Skepsis in neuem Licht

In meinem 2018 veröffentlichen Buch „Katalonien - Ein Konflikt wird exportiert“ hatte ich mich schon über die vermutete Reichweite katalanischer Separatisten und die sehr einseitigen Texte der Frankfurter Uni gewundert.

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Links bzw. oben klicken, um Kapitel mit dem Titel „11.2 Universität Frankfurt/Main“ zu lesen.
Schon damals war mir u.a. die äußerst umstrittene Rechtfertigung mittels „katalonischer Könige“ aufgefallen.

Ich war damals erstaunt darüber, inwieweit die Universität mit teilweise plump wirkenden Beiträgen separatistische Ansichten auf ihrer web-site publizierten. Sie waren gekennzeichnet durch einerseits übetriebene Darstellung der eigenen Bedeutung und andrerseits Betonung der eigenen - katalanistischen - Opferrolle. Der jetzige Beitrag zur katalanischen Sprache wirkt neutraler und natürlich habe ich keine formelle Ausbildung, um ihn linguistisch zu beurteilen. Was soll's. Ich habe schon immer „Der Kaiser ist ja nackt!“ gerufen und noch immer finden sich Beiträge auf der Frankfurter web-site, die einem die Stirn runzeln lassen.

Immer noch taucht an der Frankfurter Goethe-Uni die Existenz „katalonischer Könige“ als Argument bei der Rechtfertigung der katalanischen Sprachgeschichte auf. Zur europäischen Kulturgeschichte gehören Geschichten über Robin Hood, Rübezahl und König Arthur's Tafelrunde und keiner weiß, ob sie wirklich je existierten. Katalonische Könige gehören nicht zu dieser Kategorie. Sie sind mit Sicherheit eine politische Erfindung und haben in dieser Form nie existiert. Das hatte ich auch schon in meinem Buch begründet. Jetzt gibt es neue Instrumente, die Herkunft dieses ideologiegeladenen Begriffs, die sich auch für Laien leicht überprüfen läßt, erneut zu untersuchen.

„Katalonische Könige“ und die KI

Ich habe die sogenannte KI zur Hilfe genommen. Sie hat den Vorteil, dass sie in Sekundenschnelle das Internet durchsuchen kann. Ich fragte chatgpt.com: „Gab es jemals einen katalanischen König?“ und die erste Antwort lautete: „Ja, es gab einen katalanischen König, allerdings nicht in dem Sinne, wie man es sich oft vorstellt, nämlich als König eines unabhängigen Kataloniens. Der Begriff 'katalanischer König' bezieht sich in der Geschichte hauptsächlich auf die Könige von Aragonien, da das Königreich Aragonien, zu dem Katalonien gehörte, auch von einem katalanischen Adel regiert wurde.“ und im Fazit: „Es gab also katalanische Könige, aber diese waren Teil eines größeren Königreichs (Aragonien), das mehrere Gebiete umfasste.“

Nachfrage: „Wer bezeichnet 'manchmal' einen arragonesischen König als katalanischen König?“ Die Antwort der KI ist wieder sehr lang und das Fazit lautet: „Die Bezeichnung 'katalanischer König' ist eine moderne, eher ideologisch gefärbte Interpretation und nicht historisch korrekt. Sie wird manchmal von katalanischen Nationalisten, bestimmten Historikern oder in populärwissenschaftlichen Kontexten verwendet, ist aber kein offizieller oder historisch präziser Begriff.“

Ich lasse nicht nach: „Wie oft kommt es vor - außer im Falle Kataloniens - dass ein König gleichzeitig König seines Teilreiches genannt wird?“ Wiederum eine Antwort „Das kommt außerhalb des Falls Kataloniens praktisch nie vor. Kein König wurde je offiziell oder historisch als 'König von Paris' oder 'König von Oxford' bezeichnet, obwohl Paris die Hauptstadt Frankreichs und Oxford eine wichtige Stadt in England war.“

Als Begründung für diese merkwürdige Ausnahme schreibt die KI unter dem Titel:

„Nachträgliche Umschreibung der Geschichte

* Im 19. und 20. Jahrhundert, insbesondere mit dem Aufstieg des katalanischen Nationalismus, wurde die Geschichte der Krone von Aragón aus einer katalanischen Perspektive neu interpretiert.
* Dabei wurde oft überbetont, dass Katalonien die treibende Kraft innerhalb der Krone war, und manche bezeichneten die Herrscher von Aragón deshalb fälschlicherweise als 'katalanische Könige'.“


Ich werde präziser und frage: „Das romanische Institut der Goethe-Universität in Frankfurt am Main spricht in seinem Artikel zur katalanischen Sprache einfach nur von den katalanischen Königen, ohne auch nur zu erwähnen, dass der Begriff höchst umstritten ist oder ihn in Anführungsstrichen zu setzen. An welchen Universitäten wird über katalonische Geschichte oder die katalanische Sprache geschrieben und dieser Begriff der katalonischen Königen genauso wie in Frankfurt ohne jeden Hinweis auf die umstrittene Verwendung und problematische historische Einordnung verwendet?“ Aus der etwas vagen Antwort: „Einige Institutionen verwenden den Begriff ohne Anführungszeichen oder erläuternde Hinweise. Ein Beispiel hierfür ist das Katalanischlektorat der Universität Leipzig, das in seinen Veröffentlichungen den Ausdruck 'katalanische Könige' ohne zusätzliche Erklärungen nutzt“

Ich frage also noch nicht deutlich genug: „'Einige Instutionen'? Also welche? Wieviele? Europaweit?“ In der Antwort werden nur drei katalanische Universitäten gelistet und ergänzt: „Die genaue Anzahl der Institutionen, die den Begriff 'katalanische Könige' ohne Anführungszeichen verwenden, lässt sich schwer bestimmen.“ und es wird vermerkt, „einige akademische Einrichtungen könnten den Begriff ohne Anführungszeichen verwenden, während andere auf die historische Komplexität hinweisen.“ Aha! „könnten“ - oder auch „könnten nicht“! Das ist so eindeutig wie, „Es könnte Aliens geben“ oder „die Erde könnte doch eine Scheibe sein“!

Deshalb, warum locker lassen?: „Wieviel Institute oder Universitäten gibt es in Europa, die sich mit Katalonien, Geschichte oder Sprache beschäftigen?“ Antwort: „Zusammenfassend gibt es in Europa über 130 akademische Institutionen, die sich aktiv mit der katalanischen Sprache, Literatur und Kultur beschäftigen. Diese Zahl umfasst sowohl die Mitgliedsuniversitäten des IJLV als auch weitere Hochschulen, die durch Kooperationen mit dem Institut Ramon Llull Katalanistik-Programme anbieten.“ Zwei von 130!

Mein Fazit

Von ca. 130 europäischen Instituten bleiben gesichert außer katalanischen Instituten nur Frankfurt und Leipzig, die den Begriff der katalanischen Könige undifferenziert benutzen. Einerseits. Andrerseits bin ich mir bewußt, dass Wissenschaft, Erkenntnis und Wahrheit nicht durch Mehrheiten entschieden werden. Wäre es so, würde heute keiner mehr Galileo Gallilei kennen und der Glaube, die Erde sei eine Scheibe, gälte heute noch. Der Hinweis auf Mehrheiten in wissenschaftlichen Beiträgen löst deshalb bei mir sofortigen Alarm aus, genauso wie das Verschweigen wichtiger, gegenteiliger Ansichten.

Die Tatsache, dass die Katalanisten in der katalanischen Regierung ihre Propaganda mit Steuermitteln in den Nachbarregionen verbreiten, muss nicht heißen, dass sie das auch an der Frankfurter Uni tun. Übrigens, meine Anfrage, wie die das Institut für Katalanistik finanziert wird, blieb ohne jede Antwort.

Dieser Artikel weist auf die politische Einfärbung und Wirkung katalanistischer Propaganda hin, direkt finanziert durch Kataloniens Regierung oder auch nicht, weil sie so erfolgreich ist wie ein effizientes Marketingkonzept, das Heizungen in den Tropen verkauft. Wer die beiden hier verlinkten Texte zur katalanischen Sprache vergleicht, kann dem vom Romanischen Institut der Frankfurter Uni publizierten Auffassung kaum noch Glauben schenken. Das gilt insbesondere, wenn man auch noch dessen Artikel zur „Geschichte Kataloniens und der Katalanischen Länder“ liest. Ungeniert wird dort u.a. verbreitet: „Fortan spricht man von der katalanisch-aragonesischen Krone oder vom Königreich Katalonien-Aragón.“ „spricht man“??? Aber was kann „man“ erwarten von einer Geschichte, die größtenteils deckungsgleich mit der Legenden- und Mythenbildung der Katalanisten ist?

Artikel 26 Absatz 3 der UN-Resolution zu den Menschenrechten lautet: „Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.“ Ich denke, das gilt auch für den Umstand, dass man sich gegen Indoktrination wehren darf. In einer schwierigen Frage nur eine Seite zu Wort kommen lassen, ist Propaganda, in Bildungsinstitutionen ist es Indoktrination. Nicht nur Universitäten, auch Lehrer in Schulen sollten in einer umstrittenen wissenschaftlichen Erkenntnis stets beide Seiten zu Wort kommen lassen.

Diese Indoktrination und der Sprachzwang dauern sowohl in Katalonien als auch in Valencia an. Es gibt noch viel zu tun.


Fußnoten

1 USAID = United States Agency for International Development.

2 Кто управляет историей Кыргызстана? (Wer kontrolliert die Geschichte Kirgisistans?) - Google-Übersetzung des 8. Absatzes: „Neben den Medien hat die Stiftung auch die Geschichte nicht vernachlässigt. Sie gibt fabelhafte Summen aus, um die Geschichte in ihrem Sinne umzuschreiben. Die von der Stiftung herausgegebenen Schulbücher spiegeln die Geschichte in einer sehr einseitigen Weise wider. In den 2000er Jahren wurden usbekische Schüler im Süden des Landes mit Soros-Schulbüchern unterrichtet, und sie kamen zu der Überzeugung, dass ihr Land nicht Kirgisistan, sondern Usbekistan ist und dass der Präsident Islam Karimow heißt. Dies könnte eine Rolle bei dem nationalen Konflikt von 2010 gespielt haben.“

3 Als Beispiel für eine Begriffsverdrehung dient hier, dass die Verbindungen der 'Omas gegen Rechts' mit den Sozialdemokraten und den Grünen unübersehbar sind. Viele ihrer Angriffe gelten häufig der konservativen AfD, die als rechtsextrem gebrandmarkt wird. Die AfD bemüht sich aber um einen Frieden und agiert nicht russenfeindlich, eine Politik, die früher als links charakterisiert wurde.

4 Falschaussagen von Correctiv nutzten die Omas gegen Rechts, um die AfD auf Demonstrationen zu diffamieren. ZDF-Debakel: Gericht zerpflückt „Correctiv“-Übernahme zur Potsdam-Affäre. In einem anderen Urteil von vielen hieß es: Man darf Correctiv „dreckige Lügen“ vorwerfen.

5 Die Amadeu Antonio Stiftung: Gesichert demokratiefeindlich

6 mit pro-paìsos (Pro-Länder) sind gemeint die „paísos catalanes“, also die katalanischen Länder.

7 Link führt auf den 2. Teil der Strategie, mit Ctrl-F nach „Frankfurt“ suchen

8 Mein Versuch, die alte Seite im Internet-Archiv „WaybackMachine“ wieder aufzurufen, blieb ohne Erfolg.
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Was sagen die Verfassungen?
Migration als Ursache?
Indoktrination und Korruption

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Schnelleinführung in den Katalonienkonflikt

Aus einem Artikel auf kenfm.de im Okober 2019 zum Artikel

Sprachen in Spanien
Spanisch, Baskisch, Katalan, Mallorquin, Valenciano etc.

Mythen und Täuschungen des katalanischen Nationalismus

Peredo Alvaro hat auf der homepage ?piratas&emperadores? die Mythen und Täuschungen der katalanischen Nationalisten aufgedeckt.

Hier finden Sie die Übersetzung

Die Strategie der Rekatalanisierung

1980 veröffentlichte „El Periodico“ ein geheimes Strategiepapier der katalanischen Regierung. Es zeigt in erschreckender Weise die tatsächliche Geisteswelt der separatistischen Führer auf

Jetzt liegt es in deutscher Übersetzung vor

Pankatalanismus
Kataloniens imperialer Anspruch

Die katalanische Regierung exportiert den Konflikt, in dem sie in den anderen Gemeinschaften, in den Katalanen leben, alle Bestrebungen zur Zerstörung Spaniens unterstützt.
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Separatistische Indoktrination

Die Lehrergewerkschaft AMES veröffentlichte 2017 eine Untersuchung über Schulbücher, wie sie in Spanien und in Katalonien zum gleichen Thema erschienen. In dieser Untersuchung wird die Indoktrination deutlich, wie sie von den Separatisten betrieben wird. Sie ist jetzt auf Deutsch übersetzt

zur Untersuchung^

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